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28. Juli 2010
20:00
Michelangela ist eine Frau, die sowohl die Bildenden und Darstellenden Künste als auch Italien, Land und Leute, Kunst und Lebensart sehr liebt.
Ein besonderes Vorbild ist für sie der geniale Michelangelo, der mit großem Talent und unermüdbarem Fleiß so viel Herrliches geschaffen hat. Mit dem Künstlernamen Michelangela möchte sie ihre Hochachtung vor dem Meister ausdrücken und ein kleines bisschen dazu beitragen, die Erinnerung an ihn und seine Leistungen wach zu halten.
Michelangela wurde 1961 in Berlin geboren und arbeitet sowohl als Lehrerin für Bildende Kunst, Deutsch und Mathematik als auch als Künstlerin. Während des Studiums und später in zahlreichen Workshops und Kursen hat sie sich über viele Jahre sehr intensiv mit Fotografie, Malerei, Zeichnung,Collage, Film auf experimentelle Weise und mit der Verbindung verschiedener Medien auseinandergesetzt.
Dabei interessierte sie neben Kompositorischen- und Materialfragen immer wieder die Arbeit an einer eigenen Handschrift, die ihre Individualität, ihr temperamentvolles Wesen, ihrer Sensibilität, ihre Kreativität, ihre starken Emotionen und ihre große Gefühlstiefe möglichst deutlich  widerspiegeln soll.
Hier orientierte sich Michelangela bevorzugt an den Expressionisten und Surrealisten, da für sie eine möglichst ausdrucksstarke Gestaltungsweise und die ständige Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Fantasie, Traum und Wirklichkeit ihrer Sicht auf die Dinge des Lebens am meisten entspricht. So setzte sich Michelangela beim Aktzeichnen in den letzten Jahren mit dem menschlichen Körper und seinen seinen Proportionen, Bewegungen, Veränderungen und vor allem mit der Körpersprache und seinen vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten auseinander.
Dabei interessierte sie zunehmend das Verhältnis zwischen Männern und Frauen oder Männern und Männern oder Frauen und Frauen in ihren gegensätzlichen Rollen mit allen erotischen Facetten, den  vielen unterschiedlichen Möglichkeiten der Kleidung und Verkleidung, des Zusammenseins…
Ein zentrales Anliegen ist die Darstellung spannungsreicher Erotik: das Spiel zwischen Hingabe und Macht, Vertrauen und Angst, Kontrolle und Kontrollverlust, Schmerz und Zärtlichkeit, Aktivität und Passivität, Inszenierung und Spontanität, Lust und Eifersucht…
Dabei erprobt Michelangela gern unterschiedliche künstlerische Techniken und kombiniert mitunter auch Materialien, die nicht immer harmonisch aufeinander reagieren. Die dabei zum Teil zufällig entstehenden Strukturen werden von ihr oft spielerisch genutzt, um sie in einen Kontrast zu ruhigen Flächen im Sinne einer spannungvollen Komposition zu nutzen.
Michelangela besuchte auf mehreren Studienreisen quer durch Europa ( Venedig, Rom, Florenz, Paris, Wien, London, Barcelona, Athen, Krakow, Danzig, Prag…) zahlreiche Museen und Galerien und ließ sich immer wieder gern von diesen neuen Eindrücken inspirieren.
Michelangela  führte selbst auch Workshops für Kunstlehrer und Kunstinteressierte durch, arbeite ein halbes Jahr ehrenamtlich als Kamerafrau bei Afro- TV, führte Auftragsarbeiten im Bereich Akt/fotografie und Malerei aus, malte auch auf Stoffen, Rollos oder an Zimmerwänden.

Sie stellte ihre Arbeiten seit 1999 in Potsdam und Berlin in verschiedenen öffentlichen Räumen und regelmäßig auch privat in ihrer Atelierwohnung  aus.
kontrollverLUST in Henris Bar ist Michelangelas 1.Ausstellung mit Themen aus dem BDSM- Bereich. Sie widmet sie ihrem Partner, der ihr hier eine große neue Welt eröffnet. Michelangela wünscht sich, mit den Bildern möglichst viele Menschen mit unterschiedlichen Vorlieben anzusprechen und sie möchte in diesem Bereich zukünftig noch viele interessante Auftragsarbeiten und Ausstellungen gestalten können. Zu den Bildern:Die Bilder sind eine Mischung aus Malerei und Zeichnung in einer Mischtechnik aus vorwiegend schwarzer Tusche, Acryl- und Lack auf aluminiumbeschichtetem Karton. Dies ermöglicht Michelangela u.a., ihre Vorliebe für Schwarz,Lack und Leder zum Ausdruck zu bringen. Die Bilder sind Unikate im Format 50x30cm oder 60x43cm und kosten je nach Größe und Aufwand zwischen 150€ und 250€ (ohne Rahmen, ohne Mwst). Es ist auch möglich, per e-Mail Bilder, Fotos, Rollos o.a. bei mir zu bestellen.Auch für interessante Ausstellungsvorschläge bin ich offen. Man wende sich an angeklau@aol.com. Die Bilder tragen keine Titel, weil sie selbst für sich sprechen sollen. Jeder Betrachter soll sich angeregt fühlen für ein kleines Kopfkino der Emotionen. Er soll sich in die jeweilige Situation einfühlen und die Fortsetzung der begonnenen Geschichten selbst ersinnen…

14. Juli 2010
20:00

Adieu, mon Berlin!

Camillo Rack bläst diesmal nicht zum Sturm auf die verhasste Bastille, sondern zum Sturm auf HENRIs Bar für eine Abschiedsparty. Bevor er sich ins französische Exil begibt, darf noch einmal Kultur genossen werden…
- Tanz auf dem Vulkan im Sinne der “schwarzen Venus”
- französisch-deutsche de Sade-Lesung
- kleines Buffet
- französische Chansons

Ab 20.00 Uhr, im Henris…




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